Gräber erzählen vom Leben im Frühen Mittelalter

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Trossingen Grab 58. Der Leuchter aus Eiche wurde nach dendrochronologischen Untersuchungen im Jahr 580 hergestellt, (Archäologisches Landesmuseum Baden-Württemberg. Foto: Manuela Schreiner)


Nach dem Rückzug der Römer auf die Rheinlinie im 3. Jh. n. Chr. ist das Gebiet Baden-Württembergs erst einmal unbesiedelt. Doch schon im 4. Jh. n. Chr. siedeln sich hier germanische Stämme aus dem südlichen Ostseeküstengebiet an, welche die nun benachbarten Römer unter der Bezeichnung Alamannen zusammenfassen. Dies germanischen „Neubürger“ haben uns zahlreiche und teilweise sehr große Gräberfelder hinterlassen, die bis ins 7. Jh. hinein belegt wurden. Diese großen Nekropolen sind für uns Archäologen eine wichtige Quelle an Informationen über die Menschen, ihre Lebensweise und ihr gesellschaftlichen Strukturen. Wie Archäologen diesen Gräbern ihre Geschichten entlocken, ist äußerst spannend!

Dauer der Führung:          ca. 60 min.

Ort(e):

  • Landesmuseum Württemberg in Stuttgart
  • Archäologisches Landesmuseum in Konstanz

FÜHRUNG ANFRAGEN

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